Steckbriefe
Enya
Den Steckbrief mit vielen Hintergrund Informationen von Enya kannst du hier lesen.
Künstlername: Enya
Bürgerlicher Name: Eithne Patricia Ní Bhraonáin
Geburtstag: 17. Mai 1961
Sternzeichen: Stier
Augenfarbe: braun
Haarfarbe: schwarz
Geburtsort: Gaoth Dobhair, County Donegal, Irland
Aufenthaltsort: Killiney, County Dublin.
Nationalität: irisch
Kindheit: Enya wird als sechstes von neun Kindern in einer sehr musikalischen Familie in Gaoth Dobhair, County Donegal groß.
Familienstand: Enya lebt alleinstehend und zurückgezogen und widmet ihre Zeit vor allem ihrer Musik. Trotz einiger Partner in ihrem Leben, zieht sie es vor, die Hauptaufmerksamkeit ihrer Musik zu schenken.
Kinder: Enya hat keine Kinder.
Musical Carrer
Band: Enya
Position: Sängerin, Komponistin, Produzentin
Labels: Atlantic, Reprise, Geffen/ Warner Bros. Records
Beteiligte Produzenten: Nicky Ryan
Nebenprojekte:
Soundtrack (Auswahl):
1987: The Celts
1990: Green Card
1991: L.A. Story
1993: The Age Of Innocence
2001: Sweet November
2001: Lord Of The Rings: The Fellowship Of The Ring
2002: Friends
2002: Gilmore Girls
2007: Knocked Up
Komponistin:
1984: The Frog Prince
1987: The Celts
2001: Between Calmness And Passion
Weitere Instrumente: Klavier
Frühere Bands: Clannad, Ragairne
Größter Chart-Erfolg: Enyas Durchbruchs-Album Watergate (1988) spielt weltweit 32 Mal Platin ein und verkauft sich rund 8 Mio. Mal. Ihr Nachfolgealbum Sheperd Moons (1991) verkauft sich sogar 11 Mio. Mal und erhält zudem einen Grammy. Ihre bis dato erfolgreichste Single Only Time erreicht die Spitze der U.S. „Billboard Hot Adult Contemporary Tracks“.
Auszeichnungen (Auswahl):
1993: Grammy (Best New Age Album)
1997: Grammy (Best New Age Album)
2001: Echo (Best Selling International Single)
2002: Grammy (Best New Age Album)
2006: World Music Award (World’s Best Selling Irish Act)
2007: Grammy (Best New Age Album)
Gossip
Enya wird als sechstes von neun Kindern in einer sehr musikalischen Familie in Gaoth Dobhair, County Donegal, groß. Ihre Geschwister hören auf die Namen Máire, Ciarán, Pól, Deirdre, Leon, Eithne, Bartley, Olive und Bridin.
Schon Enyas Großeltern touren früh in einer Band durch das ganze Land und auch ihr Vater Leo singt in der Band Slieve Foy Band, bevor er beschließt das Pub Leo’s Tavern in Mennalech zu eröffnen.
Enyas Mutter Baba spielt in einer Band und unterrichtet später Musik an der örtlichen Schule.
Zunächst besucht Enya die „Loreto Community School“ in Milford, wechselt dann auf das College um privat als klassische Pianistin ausgebildet zu werden.
Enyas Brüder und Schwestern gründen die Band An Clann As Dobhar und nennen sich ab 1970 Clannad. Seit 1980 singt auch Enya als Hintergrundsängerin in der Band.
Zusammen mit ihren Geschwistern Máire, Pól und Ciarán und ihren Onkels Noel und Pádraig Duggan veröffentlicht Enya die Platte Crann Úll (1980), wobei sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht als offizielles Mitglied aufgeführt wird.
Enya ist seit der Platte Fuaim (1981) die offizielle Keyboarderin der Band, fühlt sich jedoch nicht wirklich anerkannt.
Im selben Jahr ist Enya auch Mitglied der Band Ragairne.
1982 verlässt Manager Nicky Ryan die Band und verhilft Enya zu ihrer Solokarriere. Noch im selben Jahr richtet sich Enya ihr eigenes Tonstudio mit dem Namen Aigle ein.
Enya arbeitet nicht völlig alleine an ihren Alben, sondern wird von ihrem Produzenten Nicky Ryan und dessen Frau Roma Ryan unterstützt. Enya komponiert und arrangiert die Musik, singt und spielt die Instrumente. Nicky produziert die Alben, während seine Frau Roma die Texte in verschiedenen Sprachen schreibt.
Zum ersten Mal veröffentlicht Enya unter ihrem Namen Musik, als sie von Sir David Puttnam gebeten wird für die Märchenverfilmung The Frog Prince (1984) die Musik zu komponieren.
Enya schreibt 1986 für den Sender BBC und die sechsteilige Dokumentation über die Geschichte und den kulturellen Einfluss der Kelten The Celts, ein weiteres Mal Filmmusik. Diese Stücke veröffentlicht Enya auf ihrem Debütalbum Enya (1987).
1987 ist sie Gastmusikerin auf Sinéad O’Connors Debütalbum The Lion And The Cobra im Song Never Get Old.
Rob Dickins von WEA Music UK wird 1987 auf sie aufmerksam und ermöglicht ihr die Aufnahme ihres zweiten Albums Watermark (1988).
Ihr Album Watermark (1988) verhilft Enya zu ihrem Durchbruch und verkauft sich rund 8 Mio. Mal.
Steigern kann sie diesen Erfolg mit ihrem dritten Album Sheperd Moons (1991), das sich 10 Mio. Mal verkauft und ihr einen Grammy einbringt.
Mehrere ihrer Songs werden ab diesem Zeitpunkt zur Untermalung von Hollywood-Filmen, wie L.A. Story (1991), Toys (1990), Green Card (1990) oder Martin Scorseses Film The Age Of Innocence (1993) benutzt.
1992 wird Enyas Album Enya unter dem Namen The Celts neu aufgelegt, jedoch erscheint schon 1995 ihr brandneues Album The Memory Of Trees (1995), das zu den Top 5 in den UK und in Deutschland gehört und sogar in den USA die Top 10 erreicht.
Enya singt 1996 an Weihnachten in der Mitternachtsmesse für Papst Johannes Paul II.
Bereits 1997 veröffentlicht Enya ihr erstes Best-of-Album mit dem Namen Paint The Sky With Stars: The Best Of Enya (1997).
Im selben Jahr wird ihr die Filmmusik für James Camerons Titanic angeboten, was sie jedoch ablehnt.
Nach einer mehrjährigen Pause erscheint Enyas bis dato erfolgreichstes Album A Day Without Rain (2000), das auf Platz 2 der Billboard 200 einsteigt.
Die Platte A Day Without Rain (2000) enthält zudem Enyas bisher größten Solo-Hit Only Time. Unfreiwillig wird der Song zum Soundtrack für die Anschläge vom 11.September 2001. Um die Zerstörung zu dokumentieren, untermalt BBC mit Only Time die Bildkollage und macht den Song so weltweit bekannt. Die Single erreicht die Nummer 10 der Billboard Hot 100 Charts und die Spitze der „Adult Contemporary Charts“.
Im selben Jahr nimmt Enya den Song May It Be auf, den Peter Jackson für den ersten Teil seiner Herr der Ringe-Trilogie verwendet. In Deutschland landet Enya mit diesem Song wieder einen Nummer 1 Hit.
Enyas sechstes Album Amarantine (2005) landet in den USA und in England auf dem 10. Platz, und erreicht in Deutschland die dritte Position.
2007 bekommt Enya den Ehrendoktor-Titel der „National University Of Ireland“ und zudem der „University Of Ulster“ verliehen.
Im August 2009 veröffentlicht Enya ihr zweites Best-Of-Album The Very Best Of Enya (2009).
Gerüchten zufolge...
... ist Enya die Schreibweise der richtigen Aussprache ihres irischen Namens Eithne. Dieser Name stammt offenbar aus einem irischen Märchen über eine Prinzessin, der prophezeit wird, dass ihr zukünftiger Ehemann ihren Vater umbringen würde. Ihr Vater verbannt sie darauf hin auf eine Insel ohne Männer. Ein Schiffbrüchiger landet jedoch auf der Insel und heiratet die Prinzessin. Jedoch endet das Märchen dramatisch: Durch einen Jagdunfall tötet der Bräutigam am Ende den Vater.
...schlug Enyas Großvater diesen Namen ihren Eltern vor, ohne genau zu wissen, wie das Märchen eigentlich endet.
...hat Enya nicht nur Klavier studiert, sondern auch Aquarell-Malerei.
...empfindet Enya ihre Kindheit als recht einsame Zeit. Obwohl sie mit weiteren acht Geschwistern groß geworden ist, empfand sie selten eine große Nähe zu ihren Geschwistern und versank lieber in einer Art Anonymität. Da es jedoch schwierig war sich auch räumlich zurückzuziehen, genoss Enya ihre Internatsaufenthalte sehr.
...lebt Enya zunächst bei Nicky und Roma bis sie Mitte der 1990er in ein Schloss mit dem Namen Manderley Castle in Killiney zieht.
...taufte Enya ihr Schloss auf diesen Namen, da dies der Name eines Hauses in ihrem Lieblingsbuch Rebecca ist.
...ist Enya der Meinung, dass sich eine längere Beziehung nicht mit ihrem Engagement für die Musik vereinen lässt und lebt deswegen lieber alleine.
...hat sich ein Fan selbst erstochen, nachdem er aus dem Pub ihrer Eltern geflogen war.
...musste sich Enya nach ihrem Durchbruch mit ihrem Album Watermark (1988) gegen einige Stalker wehren, die ihr Personal attackierten.
...hat Enya bereits ca. 80 Mio. Alben verkauft, ohne je live aufgetreten zu sein.
...gehörte Enya 2006 zu den drei reichsten irischen Künstlern mit einem geschätzten Vermögen von ca. 109 Mio. Euro.
...gehört es zu ihrem Markenzeichen, dass sie ihre Stimme so oft übereinander legt und bearbeitet, bis Chor-artige Gesänge daraus entstehen.
...liebt Enya Katzen und besitzt selbst welche.
...ist Sergei Rachmaninoff Enyas Lieblingskomponist.
...schaut Enya liebend gerne Schwarz/Weiß-Filme an. Zudem ist Enya Kunst-Liebhaberin und nach wie vor malt sie gerne Aquarelle.
...hat Roma Ryan für Enya die Sprache „Loxian“ erfunden. Enya singt in vielen Sprachen, wie irisch, englisch, latein, walisisch, spanisch, französisch, aber auch in J.R.R. Tolkiens Fantasiesprache „Lothlórien“.
...kann Enya keine Ablenkung gebrauchen, wenn sie an Songs arbeitet. Die einzigen Menschen, die sie in dieser Zeit sehen will, sind Nicky und Roma Ryan.
Quellen
http://www.enya.com/about_bio.php (Stand: 08.10.09)
http://www.laut.de/wortlaut/artists/e/enya/biographie/index.htm (Stand: 08.10.09)
http://www.sueddeutsche.de/kultur/296/407072/text/ (Stand: 08.10.09)
http://www.imdb.com/name/nm0258216/ (Stand: 08.10.09)
http://www.allbusiness.com/services/amusement-recreation-services/4749322-1.html (Stand: 08.10.09)
http://www.telegraph.co.uk/culture/music/3562058/Enya-talks-about-her-new-album-And-Winter-Came.html (Stand: 09.10.09)
http://www.artistdirect.com/artist/bio/enya/427862 (Stand: 09.10.09)
http://news.bbc.co.uk/2/hi/uk_news/northern_ireland/4305058.stm (Stand: 09.10.09)
http://en.wikipedia.org/wiki/Enya (Stand: 09.10.09)
http://www.johnbreslin.com/blog/2007/06/29/enya-receives-honorary-doctorate-from-the-national-university-of-ireland-galway/ (Stand: 09.10.09)